Kindheit Schulzeit…!

Ja die Schule, welch ein toller und liebevoller Ort für einen sonderbaren Jungen wie ich es war…

Ich war schon immer mehr so der Einzelgänger, während andere draußen tobten und ihren Spaß hatten saß ich meist zuhause las irgendwelche Bücher oder hing vor dem Computer und spielte Videospiele.

Also wenn meine Mutter nicht vergessen hatte mal das Wohnzimmer abzuschließen, dies hatte ich euch ja in meinem letzten Eintrag etwas näher erläutert.

Man könnte also sagen meine Angst vor sozialen Kontakten begann schon in frühester Kindheit. Diese Angst beherrscht mich seit heute…

Ich habe ständig Verlustängste, weil alles und jeder der in mein Leben gekommen ist nach einiger Zeit mich wieder verlassen hat. Ein sehr prägendes Erlebnis hatte ich mit meiner Mutter, als sie einen Tag vor meinen 12. Geburtstag zu ihrem Typen gefahren ist und mich mit meiner 9 Jährigen Schwester allein zu Hause gelassen hat. Am nächsten Tag hatte sie mir ein Handy gekauft. Natürlich lindert das bei einem 12 Jährigen das den Schmerz. Heute ist dieser emotionale Schmerz wohl nicht mehr gut zu machen.

Mein Vater hatte uns damals wenn er einmal alle 4 Wochen sich für uns interessiert hat uns mit Geschenken überschüttet um sich unsere „Liebe“ zu erkaufen. Ein Plan der von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. So kam es eines Tages das ich mal nicht mit zu meinem Erzeuger wollte er reagierte extrem zornig und hat versucht mich mit zu ziehen…

Ihr merkt vielleicht das ich kaum häusliche Gewalt erfahren habe, jedoch ist eine Emotionale Verletzung meist schlimmer und reicht viel tiefer als all der körperliche Schmerz den ein Mensch ertragen kann.

Meine Lehrerin hatte mal zu meiner Mutter gesagt das ihr aufgefallen sei das ich immer unterschiedliche Phasen hatte, mal war ich der fleißige Schüler und mal nur stiller Teilhaber dem alles egal war…

Hatte meine Lehrerin damals vielleicht den Beginn meiner „Störung“ erkannt nur hat es damals niemand wahr genommen?

Hätte all dies so nie passieren müssen und ich könnte jetzt ein „normales“ Leben führen?

Unsinnig über diese Fragen nach zu denken aber sie sind halt existent, auch wenn ich darauf wohl nie eine Antwort bekommen werde…

See YoU SooN!

Meine Kindheit – Der Anfang vom Ende

Da sitze ich also nun bei Herrn R. und weiß nicht so recht wo ich beginnen soll…

Abgesehen von meiner akuten Situation in der ich mich gerade befinde, auf diese werde ich noch weiter eingehen, beginne ich ihn aus meiner Vergangenheit zu erzählen…

… Das erste woran ich mich als Kind erinnern kann sind ein paar wenig schöne Erinnerungen.

Geboren, natürlich erinnere ich mich nicht an meine Geburt, bin ich in Schweinfurt. Ich weiß das ich um 20:45 das Licht der Welt erblickt habe. Ich wollte wohl Fußball schauen, ist heute ja eine ganz beliebte Anstoßzeit. Aber ich merke wie ich schon wieder vom eigentlichen Thema ablenken will also dann mal wieder back to Topic.

Ich fange mal mit ein paar schönen Erinnerungen an um meine Leser nicht gleich zu verschrecken und um ein positives und heiles Anfangsbild zu erschaffen das ich dann später auf brutale Weiße wieder einreißen werde, nur als kleine Vorwarnung!

Ich erinnere mich daran das ich zu der Musik von „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ immer eingeschlafen bin, was für ein Sinnbild meines Lebens.

Ich habe jeden Tag mindestens einmal den Film König der Löwen gesehen, wenn ich nicht durfte? Fragt lieber nicht! Einmal wollte ich diesen Film in meinem Zimmer nachspielen also bin ich wie der Löwe im Film auf den Schrank (Baum) geklettert, weil ich mir vorstellte unter mir rennt gerade eine Herde Hyänen durch das Tal.

Dummerweiße war der Schrank nirgends befestigt also stürzte ich, mit Schrank zu Boden. Muss ein Höllenlärm gewesen sein zumindest war es so laut das meine Eltern hoch ins Zimmer kamen und mich fragten was ich denn gemacht hätte. Ich hab nur trocken geantwortert das ich König der Löwen gespielt hätte, die Hyänen aber schneller gewesen seien.

So genug von positiven Erinnerungen, ja es gibt noch ein paar, Jedoch überwiegen leider die negativen Erinnerungen an meine Kindheit.

Ich habe auch eine Schwester die 3 Jahre jünger als ich ist. Wir hatten oder haben nicht das beste Verhältnis, dies stört mich jedoch auch nicht weiter, Leben und Leben lassen!

Als ich nun also 5 Jahre alt war trennten sich meine Eltern, meine Schwester war 3. So nun beginnt also die tragische Lebensgeschichte, oder wie ich es nenne den Anfang vom Ende…

Mein Vater hatte sich selbstständig gemacht, hätte ich zu diesem Zeitpunkt gewusst was das später einmal für mich bedeutet wäre ich am liebsten ganz weit weg gerannt, oder hätte die Geschichte meines Lebens so verändert das ich erst gar nicht zu diesem Punkt kommen würde. Aber wie ihr merkt schiebe ich gerne Sachen auf und werde auf diesen Punkt später eingehen.

Das Hauptproblem meiner Kindheit war das hin und her geschiebe zwischen den beiden Elternteilen und die finanzielle Belastung meiner Mutter. Mein Vater war nicht gerade ein Held wenn es darum ging Unterhalt oder sonstiges zu zahlen, also ging meine Mutter arbeiten und ich war nach der Schule allein mit meiner Schwester zu Hause und musste neben all dem Blödsinn den man als Kind treibt den Haushalt mehr oder weniger schmeißen.

Netterweiße hatte meine Mutter auch teilweise das Wohnzimmer zugeschlossen das wir nicht den ganzen Tag vor dem Tv kleben und uns „sinnvoll“ beschäftigen. Dies ging jedoch nicht immer ganz so gut aus.

Das Problem meiner Kindheit war also fehlende Emphatie, fehlende Liebe, fehlender Zusammenhalt und so weiter… Diese Liste ließe sich endlos mit seelischen Grausamkeiten vorführen. Wahrscheinlich denkt ihr jetzt was hat der Typ den für ein Problem, ist doch alles halb so schlimm es gibt andere die haben es viel schlimmer erwischt als er. Dies ist mir auch vollkommen bewusst nur empfindet man angesichts seinen Umständen andere Sachen als schlimm!

Diese fehlenden Dinge haben sich halt eingeprägt und mir heute mein Leben erschwert ich kann mit Emotionen nicht umgehen und weiß oft nicht wie ich Dinge einzuordnen habe. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

Danke für diese tolle Erziehung oder sollte ich sagen der Beginn meiner Störung?!

 

See YoU SooN!

Meine Maske

Im Laufe der Zeit wurde ich immer besser darin zu verschleiern wie es mir wirklich geht.

Ich habe viel erlebt im Leben angefangen von der Trennung meiner Eltern bis hin zur Selbstständigkeit und ein paar Psychiatrischen Aufenthalten, in denen mir durch andere Patienten besser geholfen wurde, als von irgendwelchen Therapeuten die sich meist nur selbst gern reden hören. Aber zurück zum Topic.

Kennt ihr das wenn ihr gefragt werdet wie es euch geht?

Ich komme mir bei dieser Frage immer total dumm vor da ich oft selbst nicht weiß, wie es mir denn gerade geht. In mir ist oft so eine total emotionale Leere, vielen Dank Sertralin!

Ich fühle mich abgesumpft und ausgelaugt, wie eine leere Hülle. Ich baue mir oft eine Fassade auf. Es scheint alles in Ordnung zu sein, mir geht es super…

Unter dieser Maske allerdings ist sehr viel sehr weit weg gedrängt, was genau werdet ihr in nächster Zeit erfahren. Es fällt mir allerdings ein bisschen schwer überhaupt irgendeinen Anfang zu finden womit ich denn überhaupt beginnen soll.

Ich denke das ist wie bei einem Psychologoen, nur das der Gegenpart nicht direkt oder gar nicht antwortet. Da kommt mir direkt mein aller erstes Psychologen Gespräch in den Sinn.

Das genaue Datum kann ich euch nicht nennen es war Juni 2014 während meines ersten Psychiatrie Aufenthaltes in Lohr am Main. Neun Wochen war ich dort „eingesperrt“. Es war mein erster Aufenthalt in einer Psychiatrischen Klinik, Klapse hört sich immer so böße an…

Da saß ich also bei Herrn R., da ich keine Erfahrung mit Psychologen hatte, fragte ich was ich ihm genau erzählen solle, er sagte nur sie können mir erzählen was ich wolle. Ich gebe zu das mich die Situation ein wenig überfordert hatte, aber dann fing ich einfach an zu erzählen, so wie ich jetzt darüber schreiben werde…

 

… To Be Continued!

See YoU SooN!

Der Anfang…!

Hallo,

mein erster Beitrag also, Ich möchte euch an meinem mehr oder weniger „normalen“ bis „gestörten“ Leben teilhaben lassen.

Also springen wir einmal zurück zum Anfang, der Anfang vom Ende?!

Wir werden sehen…

Wer Ich bin?

Mein Name ist Florian Schmitt mittlerweile 23 ( fast 24 ) Jahre alt, wohne in Bayern und bin mittlerweile an dem Punkt wo ich mich frage was erwarte ich vom Leben und wo möchte ich einmal hin??

Ich würde mein bisheriges Leben nicht wirklich als heiter bezeichnen auch wenn das viele Leute anders sehen, aber wer solle besser über mein Leben bescheid wissen als ich??

Das ich nicht ganz normal bin hab ich mittlerweile von mehreren Ärzten bestätigt bekommen. Sie sagen ich hätte eine oder mehrere Persönlichkeitsstörungen ich sage ich bin einfach nur ein bisschen anders als die anderen. Laut den Ärzten leide ich an Borderline, einer abhängigengen Persönlichkeitsstörung und dem allseits beliebten Klassiker der Diagnosen, Depression.

Trotz alledem würde ich mich als netten, lustigen und liebenswerten Typen beschreiben der, zwar nicht mehr alle Latten am Zaun hat aber trotzdem das Leben so lebt wie er es für richtig hält und nicht wie andere ihm es vorschreiben.

Wenn ich euch jetzt ein bisschen neugierig gemacht habe würde ich mich sehr freuen wenn ihr häufiger beim Klapsenkind vorbei schaut. Die nächsten Tage, Wochen und Monate werd ich euch noch ein bisschen mehr aus meiner Vergangenheit, Gegenwart und womöglichen Zukunft erzählen. Ja ich kann euch wirklich eine Menge erzählen also wie verabschiedet man sich wohl aus seinem ersten Blogeintrag? Ich versuche es mal:

Bye! Ciao! See YoU SooN!